Distilia Bielle The Sins Sloth RRL by Robert Bauer 2012
Agricole der Weltklasse: intensiv fruchtig, holzig und würzig mit großartiger Balance, enormer Komplexität und sehr langem, tanninreichem Abgang. Weit verbreitet als Benchmark-Abfüllung im Stil von Rhum Rhum gefeiert.
Ich hatte das Glück, den ältesten bisher abgefüllten Rum auf dem Caribbean Rum and Food Festival probieren zu können. Dieser Rum hat alles: eine schöne Fruchtkorb-Note (tropische und rote Früchte +++), unterstützt von Gewürzen (Muskatnuss, ...) und einer Fülle von Nüssen. Ein edles und subtil holziges Aroma zeigt sich im langen, endlosen Abgang. Kurz gesagt, eine Balance, die an Perfektion grenzt, mit einer beeindruckenden Integration des Alkohols trotz der 58,8 %.Mehr lesen
Erfahrene Agricole- und Rhum Rhum-Fans, die kraftvolle, lang gereifte, in Fassstärke abgefüllte Zuckerrohrsaft-Rhums mit intensiven tropischen Früchten, Gewürzen und ausgeprägter, edler Eiche lieben.
Eckdaten von Distilia Bielle The Sins Sloth RRL by Robert Bauer 2012
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Wie schmeckt Distilia Bielle The Sins Sloth RRL by Robert Bauer 2012?
Agricole-Bombe von Weltklasse und ultra-komplex.
Wenn du Rhum Rhum Libération oder hochwertige Neisson magst, bringt dieser Rum dieses Profil auf die ‚Essenz-Ebene‘ – mehr Alter, mehr Holz, mehr Frucht und Gewürz. Unglaublich, aber er verlangt einen erfahrenen Gaumen.
Neulinge, empfindliche Personen bei hohem Alkoholgehalt oder Trinker, die trockene, tanninreiche, eichenbetonte Profile mit einem Hauch Bitterkeit im Abgang nicht mögen.
Wie wird Distilia Bielle The Sins Sloth RRL by Robert Bauer 2012 bewertet?
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Die Identifizierung ähnlicher Rums basiert auf den Verkostungsnotizen der Community und den Eckdaten des Rums.

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Über die Bielle Destillerie
Die Destillerie Bielle befindet sich in Marie Galante. Rums von Bielle wurden 4.209 mal mit einem Durchschnitt von 8.4/10 bewertet.
Von Rum-Liebhabern, für Rum-Liebhaber
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Ich hatte das Glück, den ältesten bisher abgefüllten Rum auf dem Caribbean Rum and Food Festival probieren zu können. Dieser Rum hat alles: eine schöne Fruchtkorb-Note (tropische und rote Früchte +++), unterstützt von Gewürzen (Muskatnuss, ...) und einer Fülle von Nüssen. Ein edles und subtil holziges Aroma zeigt sich im langen, endlosen Abgang. Kurz gesagt, eine Balance, die an Perfektion grenzt, mit einer beeindruckenden Integration des Alkohols trotz der 58,8 %.
Automatisch übersetztZweite Verkostung: mit ein wenig Oxidation in der Sampleflasche wirkt der Rum fasslastiger aber weiterhin spitze! Nase: der Rum macht einen schweren Eindruck, viele verschiedene Aromen die sich anfangs nicht einfach differenzieren lassen. Erinnert mich sowohl an gute gelagerte Neisson (nussig, floral, Agricole) als auch an Long Pond (umami, Schwere, tropische Früchte), tolles Kombination! Gaumen: ich erlebe eine schöne Transformation von reifen tropischen Früchten zu trockenem Agricole mit ordentlich Tanninen. Nachklang: Tannine und Bitterkeit nehmen zu, schwarzer Tee und Grapefruitschale Toller ungewöhnlicher Rum, so etwas hatte ich bisher nicht im Glas, gefällt mir ausgesprochen gut, nur die Bitterkeit zum Ende hin stört mich ein wenig.
Die Nase nähert sich ehrfürchtig dem Sündenpfuhl, findet aber keinerlei Alkoholschärfe, sondern nur Verheißung pur - Verheißung einer schweren, sirenenhaften Sünde. Dann geben sich Zunge und Gaumen der Sünde hin - und schwelgen schier endlos. Anfangs eine zarte Süße, dann verliere ich mich in der Sünde, die nach adstringierendem Holz, etwas Schießpulver und erstaunlicherweise Weinbrand schmeckt - und das bei einem schnöden Bourbonfass! Das Nachspiel ist lang und ekstatisch, von dieser Sünde kann ich einfach nicht die Finger lassen, geschweige denn mein sensibelste Organ - die Zunge. Maestro, ich verbeuge mich. ====== Ach so, in Ermangelung von Vergleichsproben desselben Vintages 2012 müssen zwei Rhum Rhum des Destillationsjahres 2007 herhalten, zwei qualitativ wirklich ebenbürtige, aber wohl (teilweise) im Weinfass gereifte Veliers: RX314 und RX862. Während mir der 10-jährige Vittorio Capovilla im direkten Vergleich etwas zu wuchtig-muffig daherkommt, verführen mich die süßen Konfitürenaromen des nur 5-jährigen Libération Integrale an Nase und Gaumen sogar dazu, diesen Rhum einen Hauch mehr liebzugewinnen als den Distilia. Was für ein nachmittägliches Frönen der Sünde! 😋😋😋 Ich bin ihr wohl mit Haut und Haaren verfallen ...
Ich bin ja ein Riesen Liberation-Fan, die Wahl für diese Serie hätte nicht besser sein können. Eine wunderbare Farbe, sehr ölig. In der Nase frisch, schöne Lösungsmittel- und Lacknoten. Mandeln und Makronen. Feinste Holzigkeit. Etwas Frucht (tropisch, getrocknet). Eine sommerliche Blumenwiese. Extrem komplex, warm. Zu Beginn ist der Bourbon gut erkennbar, verflüchtet sich dann. Im Mund sehr kräftig, ein Basar an Gewürzen. Wenige Tropfen reichen. Nach einer Welle an Gewürzen und Früchten folgt ein epischer Abgang. 💪🏻💪🏻💪🏻 Die Erwartungen wurden wurden voll erfüllt. Erstaunlicherweise das trotz Bourbon-Finish eine starke Ähnlichkeit zu seinen Capovilla/Gargano-Vorgängern besteht. Da trägt dann der Sauternes doch weniger bei als ich gedacht hatte. 😻😻😻 Das passende Buch: „Sternstunden der Menschheit“. 😀